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Es scheint als ob MySpace den weltweiten Wettbewerb der sozialen Netzwerke verloren hätte. Murdoch-Biograph Michael Wolff spricht sogar davon, daß man aktuell Zeuge der Verwaltung eines Niedergangs sei. Der nach nur einem Jahr Amtszeit ausgeschiedene MySpace-Chef Owen van Natta hätte damals schon ein schweres Erbe antreten müssen. Schwerwiegend zur aktuellen Situation des digitalen Bereichs des Unternehmens hätte letztlich der Mutterkonzern “News Conporation” beigetragen. Mit der Schnellebigkeit des digitalen Business und den damit verbundenen ständigen Anpassungen des Online-Angebots hätte der Konzern nicht mithalten können, weil er sich auch nicht darauf eingestellt hatte. Diese Kapitulation sei letztlich auf die geringen Kenntnisse des berühmten Medien-Moguls im digitalen Bereich zurückzuführen. Murdoch hatte 2004 MySpace für 580 Mio Dollar gekauft, doch wirkliche Online-Innovationen, die der damaligen Nummer Eins der Online Communities die Pole Position gesichert hätten blieben aus. Facebook ist weiterhin weltweit auf dem Vormarsch.
Jaja, daß Apple seit knapp einer Woche mit dem sagenumwobenen iPad am Markt ist, wissen ja nun wirklich alle. Wir freuen uns ja auch und finden es cool - doch haben wir auch ein bißchen ein mulmiges Gefühl… denn Steve Jobs wettert dieser Tage ganz vehement gegen Google, deren Slogan “Don’t be evil” von ihm als “bullshit” bezeichnet wird und auch gegen Adobe, die er als “faul” bezeichnet. Sie hätten soviel Potential, um interessante Dinge herzustellen und machen nichts daraus. Weiterhin hält er die von Adobe hergestellte Software FLASH für fehlerhaft (”buggy”) - was auch der Grund sei, weshalb alle Apple-Geräte dieses Programm nicht unterstützen würden. Wenn ein Mac abstürze, dann sei dies meist wegen Flash. Deshalb wird das Programm nicht unterstützt. Und Ende.
Ui. Und was heißt das für die Zukunft der Online Mediaplanung? Wenn es immer mehr Geräte aus dem Hause Apple am Markt gibt und somit immer weniger Geräte, die Flash unterstützen, dann wird es für Kampagnen, die als Zielgruppe Privatuser haben immer wichtige schöne Gif-Banner zu produzieren.
Merkt euch das schon mal vor.
Seit dem 29. Mai 2009 wird bei Amazon.de ein Schweizer Offiziersmesser mit Bewertungen geradezu überhäuft, per heute waren es 102 Bewertungen. Erstmal eine Supersache für den Hersteller mag man da denken… doch bei genauen hinsehen merkt man, daß die vermeintlichen Bewertungen in Wirklichkeit satirische, überzogene Rezensionen sind, bei denen man sich ein Lachen kaum verkneifen kann.
Kleiner Auszug gefällig:
Zwar bin ich insgesamt zufrieden mit diesem Multitool, aber leider treten doch immer wieder Situationen auf, in denen grundlegende Tools fehlen:
1. Ein Notstromaggregat: Unterwasserschlagbohrer und Lenkratetenziellaser sind zwar in der Theorie äußerst nützlich (und in der Benutzung gewohnt anwenderfreundlich), in der Praxis hat man aber oft keine Steckdose griffbereit. Wieviel mehr Aufwand hätte es da schon bedeutet, ein kleinen Stromaggregat zu integrieren? (Natürlich für den Einsatz unter Wasser geeignet, sonst steht man mit dem Schlagbohrer schon wieder dumm da…)
2. Einen Fluxkonverter: Braucht man ständig, NIE hat einer einen dabei. Auch hier wieder nicht. Warum sträubt sich die Industrie dermaßen dagegen?
3. Eine Repetierarmbrust: Ich verstehe diese Fixierung der Firma Wenger auf Nahkampfwaffen nicht. Da integriert man sowohl Degen als Langschwert, die kaum jemand vernünftig zu handhaben weiß, und bietet keine einzige jagdgeeignete Fernkampfwaffe? Schade!
4. Besser aufgeteilten Stauraum: Dass man bis zu 6 Kästen Bier in den ausklappbaren Stauraum bekommt, ist zwar eine feine Sache, aber was ist mit Anzugträgern? Hier wurde eine tolle Möglichkeit verpasst, eine kleine Gaderobe zu integrieren, die ein knitterfreies Aufhängen von Anzügen ermöglicht.
Allerdings muss ich sagen, dass das von Herrn Dreste erwähnte Summen des Schutzschildgenerators bei mir nicht auftritt. Das Handbuch gibt zu bedenken, dass Sie nie gleichzeitig einen Fluxkonverter in der Nähe in Betrieb haben sollten. Vielleicht war das das Problem?
Lobend erwähnt seien am Ende noch die ausklappbare Encyclopaedia Britannica und der reversible Quantennecator, mit dem es schon mehrfach gelungen ist, Schroedingers Katze zu töten…
Damit nicht genug, haben einige Amazon-User auch noch Bilder hochgeladen, die MacGyver, Angela Merkel und nicht zuletzt Darth Vader beim Gebrauch des Taschenmessers zeigen.
Da schnappt der Produktmanager nach Luft und der Online-Marketing-Fuzzi fragt sich: ist das gewollt??? Ist das eine Strategie? Ist das die Web 2.0-Werbung von morgen???
Wir gehen jede Wette ein, daß viele “Onliner” das Schweizer Fabrikat WENGER bislang nicht kannten und durch diesen Gag nun auf diese Produktlinie aufmerksam geworden sind…
Wie auch immer: gelebte Satire im Internet - einfach KLASSE!

Mit leichtem Entsetzen lesen wir heute den um 17:02 eingegangenen Rundbrief von AOL mit folgendem Inhalt:
“Nach sorgfältiger Analyse aller strategischen und finanziellen Optionen hat sich AOL entschieden, die Organisation zu verkleinern, zahlreiche seiner Produkte, Angebote und Plattformen nicht weiter zu betreiben und mehrere Niederlassungen in Europa zu schließen - unter anderem AOL Deutschland.”
Krass. Platz 5 der AGOF räumt das Feld. 140 Mitarbeiter werden entlassen. Das Display-Geschäft wird im Laufe von 2010 stillgelegt. Reichweite scheint nicht alles zu sein oder was ist die Botschaft hier?
Etwas ratlos bleiben wir zurück und können nur heraushauchen: Danke, AOL. Für alles. 
Und dann denken wir uns beim Leichenschmaus: wer wird wohl der nächste sein.
Oh Mann.
Die Firma Ethority hat bereits im vergangenen Herbst das Social Media Prisma vorgestellt. Wir haben uns aber erst jetzt entschieden, es hier für alle Ewigkeiten zugänglich zu machen. So ist eben manchmal. Wer also einen schnellen Überblick über alle Sozialen Netzwerke in Deutschland haben möchte, kann sich das Prisma auf der Homepage von Ethority kostenlos downloaden und entsprechende Details nachlesen.
Was verdanken wir nicht jetzt schon alles der Firma Google - jetzt kommt auch noch der iPhone-Killer “Nexus One” auf den Markt. Sie schrecken einfach vor nichts zurück. Es ist schwierig aufgrund einiger Videos zu entscheiden, ob das fast schon als “traditionell” zu bezeichnende iPhone durch Nexus One wirklich ernsthaft in seiner Marktdurchdringung angegriffen wird. Man wird abwarten müssen, was die Fachwelt in einigen Wochen spricht. Hier zunächst mal das offizielle Video zum Launch gestern in den USA. 
Anfang Dezember war es die Top-Meldung im Online-Medienzirkus: Axel Springer prescht vor und bietet die welt.de- und Bild.de-iPhone-Applikation nun kostenpflichtig an. Das ist ja zunächst mal nicht verkehrt, aber die Qualität muß bei einem kostenpflichtigen Dienst eben auch stimmen. Nun sind einige Wochen vergangen und der Applaus für diese Applikationen hält sich offensichtlich in Grenzen, wer im iTunes-Store nur zwei Sterne von fünf erzielt, der sollte nachbessern…
Was ist los? Die Bild.de-App bietet neben der Möglichkeiten die Inhalte auf die Lieblingsinhalte zu individualisieren (z.B. regionale Nachrichten einblenden oder eine Push-Funktion für News vom Lieblings-Fußballverein > TOOOOR !!!). Man mit der Redaktion in Kontakt treten, Fotos hochladen, Themenvorschläge einreichen und gegen einen Aufpreis ab 22:00 Uhr schon die Bild-Zeitung vom nächsten Tag lesen. Ähnliche sind die Services der Welt.de-App. Die Frage ist nun: reichen diese Services aus, um die verwöhnte “Generation Online” bei Laune und bei Kaufbereitschaft zu halten? Nun gibt es seit dem 15.12.09 auch noch morgenpost.de und abendblatt.de als kostenpflichtige iPhone-App aus dem Hause Springer. Kleiner faux-pas… wer die Infos vom abendblatt.de kostenlos über sein iPhone lesen möchte, der nimmt einfach den Safari-Browser und gibt dort die URL mobil.abendblatt.de ein … schon hat er alle News kostenlos. Jaja… da wirds wohl noch eine kleine Anpassung technischer Art geben, vielleicht auch nicht… DENN: auf diese Weise werden die Inhalte auch von Google besser gefunden. Google??? Da war doch was… ? Wir hatten es zuletzt so verstanden, daß man auf deren “Hilfe”, “Dienste” oder “Nachrichtenklau” nicht angewiesen sein möchte. Das ist ja wieder ein hin und her… Wir sind alle gespannt wie es 2010 weitergeht…


Jetzt ist es also soweit: Rupert Murdoch, der 78jährige Medienmagnat hat Google und Konsorten endgültig den Kampf angesagt: er will seine Internetseiten für die Suchmaschinen und “Nachrichtenaggregatoren” wie Google sperren. Er ist der Auffassung, daß User, die über Nachrichten-Suchmaschinen auf seine Seiten finden, keine Stammuser werden, sondern “News-Hopping” betreiben und sich ihre Nachrichten mal hier, mal dort besorgen. Seine Strategie lautet: lieber weniger User, dafür treue Stammuser, die bereit sind für Qualität zu zahlen.Timing für den paid content: Juni 2010 (Quelle: ABC news)
Es bleibt wie immer spannend!
Welt.de und Bild.de werden demnächst für iPhone-User ausschließich als kostenpflichtige Applikation erreichbar sein. Das ist ein Vorstoß von Axel Spring in die Richtung “für Nachrichten sollen die Leser bitte auch zahlen”. Kritische Stimmen gibt es natürlich auch. Doch wir finden es generell gut, daß es endlich mal ein großer Verlag paid content via iPhone antestet und sind auf das Ergebnis gespannt.
Schon seit August fordert eine brasilianische Umweltorganisation zum aktiven Pinkeln unter der Dusche auf - um Trinkwasser in Form von Klospülung zu sparen… nicht nur ein cleverer Umweltgedanke, sondern eine süße Homepage und ein cooles Video! Deshalb haben wir es hier mal verewigt…

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