Erleichtert erkennen wir, daß Snickers endlich mal seine Werbebotschaft geändert hat. Es ist sogar überraschend UND witzig!
Schönes Beispiel wie man für FMCG einen knackigen Spot produzieren kann!
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Ab dem 15. September wird Google die Regeln hinsichtlich des Schaltens von Werbung mit Markennamen deutlich lockern. Dann wird es möglich sein, daß Werbetreibende Markennamen als Keyword belegen, wenngleich sie im Anzeigentext diesen Markennamen NICHT verwenden dürfen. Die Markeninhaber haben nachwievor die Möglichkeit zu klagen, wenn Inhalte oder Angebot auf der Landingpage verwirrend sind, was die Marke selbst betrifft. eCommerce-Shops werden sich freuen - aber es wird auch eine harter CpC-Kampf bei wichtigen eCommerce-Produkten entstehen - wenngleich Google lt. Pressemitteilungen mit “geringen Auswirkungen für den deutschen Markt” rechnet. Naja. Wir werden sehen. Wie schön, daß in Japan die QR Codes schon so weit verbreitet sind: als “Rabatt-Marken” für Live-Konzerte oder Supermärkte genauso wie als Informations-Angebot. Wer schonmal in Japan war, weiß wie wichtig den Japanern Qualität beim der Nahrungsaufnahme ist. Pappige Schnitzelbrötchen und mayonaisegetränkte Aufschnittwurst auf geschmacksneutralem Salatblatt sucht man dort auch im Supermarkt vergebens. Umso verständlicher, daß die Nahrungsmittelindustrie nun auch “Information als Marketingtool” einsetzt und zum Beispiel über QR Codes auf der Kumquat-Packung Informationen über die Herkunft der Frucht bereithält. Auf Landingpages, die auf mobile device Größe optimiert wurden kann der geneigte Supermarkte-Besucher sich Hintergrundinformationen zu seiner Lieblingsfrucht noch im Supermarkt durchlesen. Schöner Dienst am Kunden. Wünscht man sich für holländische Tomate oder spanische Erdbeere in Deutschland eigentlich auch mal. Doch leider wird es noch ein Weilchen dauern, bis sich die QR-Technologie in Deutschland so großflächig durchgesetzt hat, daß ein ernstzunehmender Prozentsatz Die New Yorker Stadt-Müllabfuhr macht’s uns derweile schonmal vor und platziert auf die Rücksteite der Müllautos QR Codes, die auf Info-Videos führen, die einen Einblick in die Müllsituation und den Umgang mit Müll in der Stadt New York geben. Cool. QR Codes für alle! Unter diesem Motto könnte man Online-Werbung von Sony auf Wired.com in dieser Woche betrachten. “Fang nicht an zu erklären, was du hast, zeig einfach, was du hast!”, so könnte man das auch ausdrücken. Und da kann sich so mancher mal eine Scheibe abschneiden. Es wird nicht lange erklärt, was 3D ist - es wird einfach gezeigt. Darin liegt wohl eine Kunst in der heutigen Werbung: Zeigen, was man hat - nicht erklären was man hat. Bitte alle mal drüber nachdenken und dann machen. Führt zu weniger Text im Banner, klareren Botschaften, höheren Clickraten, besserem ROI - da wetten wir das Internet drauf! Twitter trägt sich ja immer noch nicht selbst, sondern über einige begeisterte Investoren. Nun ist es ratsam sich so langsam mal ein Modell zu überlegen, das Twitter erlauben würde sich jenseits der Investoren selbst zu tragen. So wurde nun der account “earlybird” eingerichtet. Jeder, der diesem Account “folgt” bekommt über die Tweets aktuelle und besondere Sonderangebote - exklusiv für die Follower dieses Accounts. Die jeweiligen Sonderangebot werden NICHT wie auf im Twitter-Help-Center scherzhaft erklärt alle paar Tage aus einem goldenen Ei herausgezogen, sondern es gibt Werbetreibende, die dafür zahlen werden, daß das jeweilige Sonderangebot getwittert wird. Tja. Tolle Idee. Wir hätten erwartet, daß es etwas ähnliches schon längst in den USA gibt. Aber, so kann man sich täuschen. Bis jetzt ist noch nichts “passiert”, außer daß man per Kurz-SMS Sonderangebote auf das Handy bestellen kann. Hm. Über 26.000 Follower - Stand heute, 18 Uhr. Man darf gespannt sein. Die VZWerbefabrik bietet CpC-Platzierungen im VZ-Netzwerk für Kunden mit kleinerem Budget (ab 50 Euro). Die Anzeigen folgen dabei optisch dem Vorbild von Facebook (Bild-Text-Anzeigen) und werden von den Agenturen selbständig verwaltet. Die Abrechnung erfolgt auf CpC-Basis. Die Targeting-Kriterien Alter, Geschlecht und Region sollen bis zur Demexco im September erweitert werden. Wir sagen: “Endlich VZ!” und “Danke!” Es gab ja ausreichend Schlagzeilen Anfang des Jahres, als Google seine Suchmaschine Google.cn in China kurzerhand auf die URL Google.com.hk (für Hongkong) umleitete, um so den chinesischen Zensoren einen Streich zu spielen. Mittlerweile ist Google leicht zurückgerudert und befindet sich wieder in Gesprächen mit der chinesischen Regierung. Die URL Google.cn springt auch nicht mehr vollautomatisch in Richtung Hongkong-Suchmaschine, sondern erst bei Click auf die Sucheingabemaske. Kleine Zugeständnisse… Und warum? Die Lizenz für Google.cn wird eines Tages auslaufen. Und entweder hat man sich bis zu diesem Tage mit der chinesischen Regierung geeinigt oder aber es gibt eben kein Google mehr in China. Das kann sich selbst Google nicht erlauben. Interessanter Artikel zum Thema bei TechCrunch oder direkt im GoogleBlog. Da lesen wir heute, daß der Adserver-Betreiber Adtech während des gestrigen Top-Spiels Deutschland : England einen Rückgang der ausgelieferten Werbebanner um 45 Prozent registriert hat. 45 Prozent weniger Auslieferung, weil 45% weniger “Anfragen” an den Adserver… hingegen nehmen die Zugriffe nach dem Schlußpfiff wieder rasant zu: es wird diskutiert über die Ergebnisse, das Spiel, die Spieler, die Schiedsrichter … und und und. Ganz klar, wer hier im Internet die Nase vorn hat: diejenigen, die die aktuellste Berichterstattung anbieten und im Nachgang des Spiels einen “Raum” für Diskussion anbieten. Aktuell spielt sich hier viel bei Facebook oder einschlägigen Sporttiteln ab. Nicht auszudenken, was spätestens bei der übernächtsten WM los sein wird, wenn TV und Internet verschmolzen sein werden und die Spiele live via Internet ins Fernsehen übertragen werden … hoffentlich verpasst hier keiner den Anschluß. Mit der neuen Welle der AGOF internetfacts 2010-I gehen einige Anpassungen einher, die mit der Erhebungsmethode und einem überholten Auswertungsverfahren zusammenhängen. Vor allem die Anzahl der Unique User pro Angebot wird in die Höhe schnellen - wofür es Gründe gibt: 1) Neue CATI-Erhebung hat ergeben, daß mittlerweile 75,5% der Gesamtbevölkerung regelmässig online ist 2) Multi-Client-User wurde neu definiiert: User, die verschiedene Rechner oder auch Browser nutzen, um ins Internet zu gehen. Die Anzahl der Multi-Client-User lag bisher bei 37% und liegt mit der neuen Methode nun mehr bei 75%. Es werden weiterhin 100.000 Fälle in die Studie einbezogen, aber durch die Tatsache der Multi-Client-User erhöht sich die Anzahl der Clients, die ausgewertet werden von 138.000 Clients auf 250.000 Clients. Dadurch steigt fast automatisch die Anzahl der Unique User pro Angebot mit an. 3) Grundgesamtheit wurde neu definiert: Deutsche, EU-Ausländern und andere deutschsprachige Ausländern, die in Deutschland leben. Die Grundgesamtheit erhöht sich somit um ca. 12% von 43,5 auf 48 Mio Internet-Nutzer. Auch dies hat Einfluß auf die höheren Unique User Zahlen der einzelnen Angebote. Zusammenfassung: die Daten sind nun realistischer geworden und wurden an die Internetgewohnheiten angepasst, allerdings wird ein Vergleich mit vorangegangenen Erhebungen mit den vergangenen Wellen. Wir starten quasi an einem neuen Nullpunkt.Und zwar Nullpunkt im ursprünglichen Sinne des Nullpunktes: das heißt, daß keine Vergleiche mit vorangegangenen internetfacts-Erhebungen gezogen werden dürfen, was die Unique User betrifft. Na toll. Und wir dürfen DAS dann der Kundschaft erklären. Nachlesen bei der AGOF: hier |
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