Google SEO: 200 Faktoren auf einen Blick

Neben Layout und Content einer Webseite ist die Pflege der Faktoren, die zu einem guten Ranking auf der Suchergebnisseite von Suchmaschinen beitragen wichtig, um im Internet erfolgreich aufzutreten.

Diese Infografik zeigt sehr anschaulich, welche Faktoren dies sind und es wird auch klar, weshalb “SEO-Spezialist” ein eigener Beruf ist…

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Video-Sharing: Trends und enttäuschende Shares für die Superbowl-Videos

babyattacksWährend sogar die Deutschen mittlerweile gerne Inhalte im Internet unter ihren Freunden mittels “Share”-Funktion verteilen und dabei auch gerade Videos großer Marken im Freundeskreis platzieren, was nicht immer so war, bleiben die weltweit mit großer Beachtung und unter großen Marketing-Budget produzierten “Superbowl-Spots” hinter den Erwartungen, was die Sharing-Rate betrifft. Durchschnittliche Sharing-Raten von 2-3% im Verhältnis zu den Views (Quelle: Unruly) konnten hier leider nicht erreicht werden.

Und was sagt uns Platz 1 der am meisten gesharten Videos 2014: The “DEVIL BABY ATTACK” über die Internetuser? Wenn etwas schockt, wird es auch dann im Freundeskreis weitergegeben, wenn das eigentliche “Produkt” fast eher in einer Nische stattfindet: Horrorfilm. Denn dieses schockierend zum Leben erwachende Baby bewarb sehr eindringlich den Kinostart des Films “Devil’s Due - Teufelsbrut”.

“Phubbing” - ein Fantasie-Wort geht auf die virale Reise

Da gebärt das Internet fast täglich neue Trends und die armen Journalisten der digitalen Welt müssen zusehen, wie sie rechtzeitig darüber berichten und vor allem: wie sie entscheiden, was einen Bericht wert ist.Von “Planking” über “Owling” und jetzt sogar “Phubbing”.

Vor einigen Wochen wurde dieser neue Trend - “Phubbing - the anti-social phone use” - auf diversen Nachrichten-Seiten umfassend erklärt. Die Süddeutsche, Der Tagesspiegel, RTL und viele andere mehr auf dem ganzen Globus nahmen sich diesem neuen Trend an. Ist ja auch schließlich ein Problem, das viele kennen: Menschen starren auf ihre Handys anstatt sich mit dem realen Gegenüber zu unterhalten. Echt mies und irgendwie eine Art mit einem “Phone”, das Gegenüber zu “mobben”, in dem man die Aufmerksamkeit entzieht. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine reine Wort-Schöpfung im ursprünglichen Sinne. “Phubbing” ist eine erfundene Tätigkeit und ein erfundenes Wort, ja, ein komplett erfundener angeblicher Trend, der als globaler viraler Marketing-Gag von Australien aus auf die weltweite Reise gegangen ist.

Letztlich sollte die Kampagne auf die Bedeutung von Wort-Definitionen und letztlich auf Wörterbücher aufmerksam machen.
Der Kunde: ein Hersteller von Wörterbüchern. :-)

Kampagne gelungen! Danke, McCann Melbourne :-)

Details hier.

Fake- Webseite “Stop Phubbing

Video, das die Kampange erklärt hier.

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Google News: Verlage verstehen das Internet immer noch nicht.

Gestern wurde nun also das heiß umkämpfte Leistungsschutzrecht verabschiedet: Suchmaschinen müssen ab sofort Nutzungsrechte für Textausschnitte von den jeweiligen Presseverlagen erwerben - HURRAAAA!  Die großen deutschen Verlage, die sich vom Weltkonzern Google um bare Münze betrogen fühlten, weil Google News über kleine Informations-Häppchen (”Snippets”) auf deren Artikel aufmerksam macht und damit - eiderdaus - auch noch Geld verdient, geben jedoch (vorläufig) klein bei. Google hatte nämlich eine Frist bis 1. August gesetzt. Bis zu diesem Termine hatten die deutschen Verlage die Möglichkeit, Google die kostenlose Nutzung der Snippets zu übertragen - oder eben komplett aus den Google News zu verschwinden. Google kann nämlich abschalten, was es will. Nach dem Motto “Du findest nur das, was wir wollen, das du findest”.

An dieser Stelle möchten wir nun zu Nico Lumma weiterleiten. Der die ganze Situation prima zusammengefasst, erklärt und analysiert hat.

Ach ja, hier von FAZ.net noch eine schöne Übersicht. Antwort auf die Frage:  “Wieviel Traffic kommt den eigentlich von Suchmaschinen auf die deutschen Nachrichtenseiten?”. Huch! Wer hätte das gedacht…

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Praktiker: “Billig” ist keine Marken-Eigenschaft

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Vergangene Woche ging mit “PRAKTIKER” eine Heimwerker-Kette pleite, deren Werbeversprechen sich jahrelang nur auf “20% auf alles - außer Tiernahrung” konzentrierte. Der Effekt war, daß nur Gelegenheitskäufer und Schnäppchenjäger zum Clientel zählten, nicht aber jedoch diejenigen Heimwerker, die auf Qualität zu einem fairen Preis wert legen.

Nur “billig” allein als Markenversprechen genügt eben nicht, um in den Köpfen ein Profil aufzubauen, das über Jahre hinweg zu einer beständigen Geschäftsbeziehung taugt.

“Rabatte allein bringen nur illoyale Kunden” schreibt Christian Prill bei absatzwirtschaft.de

Dem schließen wir uns an.

7 Facebook Typen, auf die man gefasst sein sollte

Die Agentur ReachLocal hat eine sehr interessante Infografik veröffentlich, die unterschiedliche Facebook-User kategorisiert und aufzeigt, in welchem Bezug diese zu der eigenen Marke stehen. Welche Motivation steckt hinter der Tatsache, daß diese User mein Profil bei Facebook liken und mit welcher Art von Post mache ich sie dauerhaft happy.

  • Quiet Follower
  • Casual Liker
  • Deal Seekers
  • Unhappy Customer
  • Ranter
  • Cheerleader
  • Loyal Fan

We like! 7 Typen von Facebook-Usern

Ab heute CpO-optimierte Auslieferug von Facebook Ads möglich

Während es bislang nur möglich war bei Facebook Kampagnen bei Facebook auf CpC- oder CPM-Basis zu optimieren, wird es ab heute möglich sein, die Kampagne hinsichtlich CpA zu optimieren. Während die Optimierung auf CpC-Basis bislang unterschiedliche Arten von Clicks (innerhalb oder außerhalb von Facebook, einem Like oder Share) als Kriterium heranzog, ist es nun mehr möglich eine bestimmte Art von Click als Action zu definieren und darauf hin optimieren zu lassen. Eine Action ist dabei nicht mit einem harten Sales, dem Ausfüllen eines Formulares oder ähnlichen Conversions zu verstehen. Letztlich kann man mit dieser Methode die Kosten für den Click zu einer bestimmten externen Landingpage optimieren.

Facebook-Inhalte clever platzieren

Was Sie schon immer über Ihre Facebook-Posts fragen wissen wollten… zeigt diese Infografik von knallgrau.at
Funktioniert wie ein großer Merkzellt für alle, die Facebook-Profile betreuen dürfen/müssen/möchten. We like!
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Shitstorm-Skala: Wetterbericht für’s Social Web

Zum Wetter gehört nicht nur eitel Sonnenschein, sondern auch Wind und Sturm. So ähnliche verhält es sich auch im Internet: es kann positive Äußerungen von der Internet-Gemeinde geben oder eben auch sehr negative. Letzteres gipfelt dann in einem sogennanten “Shitstorm“, einer Art digitalen Empörungswelle, bei der sich nicht in der Regel sachliche Kritik mit unqualifizierten, emotionalen Äußerungen vermischt. Alles geht durcheinander. Was diesen Äußerungen gemeinsam ist: das Negative. Ein Sturm der Entrüstung eben. Ein Shitstorm.

Derartige digitale Blitzgewitter hat auch schon so mancher Marketing-Experte am eigenen Leib erfahren, wenn sich ungewollt peinliche Nachrichten oder Boshaftigkeiten über eigene Produkte oder gar die Marke im Internet verbreitet haben.Die Frage ist: wie verhält man sich am besten, wenn scheinbar alles zu spät ist und nicht nur über Twitter, Facebook und Blogs die Wellen schlagen, sondern sogar in den klassischen Medien davon zu lesen ist.

Daniel Graf und Barbara Schwede haben jetzt eine Shitstorm-Skala entworfen, die auf der Beaufort-Windskala basiert und die unterschiedlichen “Windstärken” im Internet beschreibt.

Wir meinen: Sehr gelungen!

shitstorm-wetterbericht

Aus der Not eine Tugend machen

Es ist ja marketing-technisch total “in”, die potentiellen Käufer über Farbe, Form und Geschmack kommender Produkte abstimmen zu lassen. McDonald’s hat in 2011 hierzu eine große Online-Aktion “Mein Burger” durchgeführt, bei dem die User selbst ihre Lieblingsburger zusammenstellen dürfen, während die Internet-Gemeinde dann über die Gewinner-Burger abstimmen darf, die es dann tatsächlich in die McDonalds-Filialen schaffen. Tja, wenn das mit den Abstimmungen nur immer so einfach wäre… Nach kurzer Zeit sah sich McDonalds mit einer Flut von Hackern konfrontiert, die alle versucht haben, Burger Ihrer eigenen Wahl auf den “Thron zu hacken”. Ui. Das böse Internet!

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Doch nicht verzagen, sagt sich Razorfish, die betreuende Agentur des Projektes: wir machen aus der Not eine Tugend! Und für die “Mein Burger”-Aktion 2012 hat sich Razorfisch etwas ganz besonderes einfallen lassen: es gibt extra Herausforderungen für Hacker! Und nur, wer sich korrekt durch die Webseite gehackt hat, der bekommt direkt ein Jobangebot von Razorfish, die sich auf talentierte Programmierer freuen :-)

So geht Recruiting imInternet heute.